Bilder aus dem Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet, Zechen, Kokereien und Stahlwerke;

einst prägten sie das Gesicht des Ruhrgebiets. Schlote stießen permanent Rauch und Gase aus; der Himmel war stehts bleiern grau und Russflocken setzten sich auf Kleidung, Gardinen und allem ab, was nicht hermetisch geschützt war.

Mit dem Sterben der Montan-Industrie setzte dann aber ein großer Wandel ein.
Das Ruhrgebiet wurde und wird immer grüner.

Die Ruhr, Namensgeberin des Ruhrgebiets
Die Ruhr bei Bochum Stiepel

Gründung von Universitäten und Technologiezentren

Ein wichtiger Schritt vom Produktions- zum Forschungsstandort war die Gründung mehrerer Universitäten. Als erste Universität im Ruhrgebiet wurde 1962 die Universität Bochum gegründet, es war auch die erste Gründung in der Bundesrepublik Deutschland. Es folgten die Technische Universität Dortmund und die Gesamthochschulen Essen und Duisburg, die zur Universität Duisburg-Essen fusionierten, sowie die Fernuniversität in Hagen. Hilfreich für den Zuwachs im tertiären Sektor waren auch die Gründungen von Gesamthochschulen, Technologiezentren und Beratungseinrichtungen. In den vergangenen Jahren hat sich die Forschungslandschaft im Ruhrgebiet weiter ausdifferenziert. So kamen 2009 auf Initiative der Landesregierung mit der Hochschule Ruhr West mit Standorten in Mülheim an der Ruhr und Bottrop sowie der Hochschule Hamm-Lippstadt zwei weitere staatliche Fachhochschulen hinzu. (wikipedia)

Industriegeschichte und Museen

Die Route der Industriekultur, die ähnlich den in Deutschland bekannten Wein- oder Burgenstraßen konzipiert ist, steuert die wichtigsten industriegeschichtlichen Stätten des Ruhrgebiets an und dient als Ausgangsbasis für die Vermarktung des Ruhrgebiets als Tourismusregion.

Im Ruhrgebiet befinden sich zahlreiche Technik- und Industriemuseen wie das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg, das Umspannwerk Recklinghausen, die Deutsche Arbeitsschutzausstellung und das Hoesch-Museum in Dortmund, das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen in Bochum und die dezentralen Museen Westfälisches Industriemuseum und Rheinisches Industriemuseum. Außerdem gibt es auch im Ruhrgebiet mehrere Kunstmuseen wie das Museum Folkwang in Essen, das Lehmbruck-Museum und Museum Küppersmühle in Duisburg, die Ludwig-Galerie im Schloss Oberhausen, das Karl-Ernst-Osthaus-Museum Hagen oder das Museum Ostwall in Dortmund. Mit der Eröffnung der Kulturhauptstadt 2010 wurde das Ruhrlandmuseum als Ruhr Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche der Weltkulturerbes Zollverein neu eröffnet. Die Zeche und Kokerei Zollverein in Essen wurde 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Essen war 2010 stellvertretend für die Region europäische Kulturhauptstadt. (wikipedia)

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